13 dieser lokalen Netzwerke werden bereits seit diesem Jahr gefördert. Wegen der großen Nachfrage und der zunehmenden Herausforderungen in ländlichen Räumen wie Abwanderung junger Menschen, fehlende Infrastruktur und wachsender Druck auf lokale Kulturorte erhöht die Kulturstiftung des Bundes die Mittel für die zweite Antragsrunde um 2,5 Millionen Euro. Damit können in dieser Runde von 2026 bis 2031 bis zu 27 lokale Netzwerke mit jeweils 200.000 bis 240.000 Euro gefördert werden, mehr als doppelt so viele wie ursprünglich geplant. Anträge sind bis 31. März einzureichen. Hierzu bietet die Kulturstiftung digitale Beratungstermine an: am 20. Februar und am 11. März. Alle wichtigen Dokumente und Informationen wie Antragsformulare und Zugang zur Antragsberatung finden Interessierte im Internet auf kulturstiftung-des-bundes.de online.
Landrätin Dr. Susanne Ganster verweist darauf, dass das Förderprogramm „Lokal“ zeitgenössische Kunstproduktion ebenso unterstützt wie Begegnungsformate, wie sie beispielsweise im Zukunftscheck-Dorf des Kreises in den Gemeinden der Südwestpfalz entstanden sind. „Gerade im ländlichen Raum braucht es Zukunftskonzepte, die das soziale Miteinander stärken und bei denen sich bisherige Angebote für neue Publikumsgruppen öffnen“, erklärt die Landrätin.
Alle Informationen rund um das Förderprogramm „Lokal“ gibt es hier: www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/bild_und_raum/detail/lokal_programm_fuer_kultur_und_engagement.html.

