newspapers-444447_960_720.jpg

Notbetreuung an Kitas Schulen ist sichergestellt


„Wir gehen davon aus, dass alle Eltern bestrebt sind, soweit wie möglich eine häusliche Betreuung ihrer Kinder sicherzustellen.“ Äußert sich Landrätin Dr. Susanne Ganster dazu.

Für Kinder, die nicht zu Hause betreut werden können, weil beide Elternteile oder der alleinerziehende Elternteil wichtige Berufe zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und der Grundversorgung der Bevölkerung ausüben, werden in allen Kindertagesstätten seit Montag, 16.03.2020 für die Dauer der Schließung der Kindertagesstätten Notgruppen eingerichtet.

Bei den angesprochenen Berufsgruppen handelt es sich vorwiegend um Personen, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der Grundversorgung mit Gütern und Dienstleistungen vor allem in folgenden Bereichen tätig sind: Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflege, Alten- und Behinderteneinrichtungen, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, bestimmte Bereiche des öffentlichen Dienstes, Lebensmittelverkauf, -herstellung und -logistik.

Die Kreisverwaltung bittet die betreffenden Eltern, sich unmittelbar an ihre Kindertagesstätte oder Sekretariat ihrer Schule zu wenden. Landrätin Dr. Ganster appelliert eindringlich an die Eltern, die Notfallbetreuung nur in wirklichen Ausnahmefällen in Anspruch zu nehmen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisjugendamtes stehen für Fragen telefonisch unter den Nummern 06331/809-311, -264 und – 312 zur Verfügung.

Bereits am Freitag hatten sich Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister der gesamten Region und entlang der Grenze zu Frankreich mit einem Brief an Ministerpräsidentin Malu Dreyer gewandt und zum Schutz der Bevölkerung die Schließung von Schulen und Kindertagesstätten gefordert. „Vor allem zur Unterbrechung von Übertragungswegen und zur Verlangsamung der Erkrankungswelle halten wir diese Maßnahme für unbedingt erforderlich“, so Landrätin Dr. Ganster. „Dennoch müssen wir eine Betreuung anbieten für all jene, die ansonsten ihre Kinder nicht betreuen können. Wichtig ist außerdem, dass das mündliche Abitur durchgeführt werden kann.“