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Pfälzerwald plus gibt Impulse zur Landwirtschaft der Zukunft

Regionalforum mit verschiedenen Angeboten

Im gut gefüllten Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz informierten sich interessierte Landwirte, Regionalvermarkter und Verbraucher über das neue Online-Angebot Pfälzer Landmarkt, das erstmals die Möglichkeit einer gemeinsamen Präsentation regionaler Erzeu­ger und Vermarkter bietet und Chancen für weitergehende Entwicklungen eröffnet. Im zweiten Vortrag wurde das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft (SOLAWI) vorgestellt. Kern des Konzepts ist es, die landwirtschaftlichen Betriebe durch Mitfinanzierung der Betriebskosten über einen festen Kundenstamm zu stärken. Dafür erhalten diese regelmäßig einen Anteil der Erzeugnisse.

Mit dem Thema Neue Finanzierungsmodelle beschäftigte sich der dritte Beitrag. Vorgestellt wurden Möglichkeiten wie Genussrechte, Gutscheinkauf oder Genossenschaften, die Finanzierungsmöglichkeiten für die Erweiterung oder Umgestaltung der Produktion sowie der Verarbeitung oder Vermarktung von Erzeugnissen bieten.

Neben der Information lag der zweite Schwerpunkt des Abends auf der beispielhaften Prä­sentation regionaler Erzeugnisse durch verschiedene Anbieter. So fanden sich im Ausstel­lungsraum des Hauses neben der geräucherten Forelle aus Bobenthal wertvolle Speiseöle aus Hauenstein, Apfelsecco aus Vinningen, Wein aus Gräfenhausen, Honig aus Neustadt, Küchenkräuter aus Rieschweiler-Mühlbach und Wildleberwurst aus dem Pfälzerwald zusam­men. Das Angebot der Verkostung und auch des Einkaufs fand regen Zuspruch.

Informationsstände zum Naturschutzgroßprojekt Neue Hirtenwege im Pfälzerwald und zur gesunden Ernährung rundeten das vielfältige Angebot ab. Die Stärkung der Landwirtschaft durch den Ausbau der Regionalvermarktung ist eines der Ziele, die sich die LEADER-Region Pfälzerwald plus gesetzt hat. Das Regionalforum lieferte dazu starke Impulse.

Die Präsentationen können hier heruntergeladen werden. Mehr über die LAG Pfälzerwald plus erfahren angemeldete Abonnenten des Newsletter und Facebook-Fans der LAG. Interessierte melden sich per E-Mail an für den Newsletter an oder liken die Facebook-Seite der LAG.

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