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Impulsvortrag DSGVO und IT Sicherheit

Datenschutz-Bewusstsein ist in den Betrieben angekommen

Auf Einladung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestpfalz und der Wirtschaftsförderung Zweibrücken im Rahmen der Standortinitiatve SüdWestPfalz zog Matthias Bacher (ITeWi GmbH, Zweibrücken) in den Räumen des Zweibrücker Karthauses ein praxisnahes und informatives Resümee des ersten DSGVO-Jahres.

Bacher berät Unternehmen zum Thema Datenschutz und ist zudem als Datenschutzbeauftragter unterschiedlicher Betriebe bestellt. In seinem rund 90-minütigem Vortrag im Zweibrücker Karthaus erläuterte er nochmals die wesentlichen Grundlagen und Vorgaben und verdeutlichte sie mit einprägsamen und unterhaltsamen Anekdoten aus seinem Berufsleben.

An den Fragen der Besucher wurde klar: Das Bewusstsein für den Datenschutz ist in den Betrieben angekommen. Wie er in der Praxis weiterhin richtig umgesetzt werden kann oder was wichtig ist und wo potentielle Klagen drohen, das wusste der Fachmann aus seiner Beratertätigkeit zu berichten. Er thematisierte dabei die Tücken der modernen Kommunikationstechnik. „Private Daten auf einem Firmenhandy und umgekehrt sind immer eine potentielle Quelle für Datenschutzverletzungen“, warnte Bacher.

Wichtig sei es außerdem, die Prozesse in den Betrieben zu hinterfragen, den Umgang mit den Daten zu dokumentieren und Löschkonzepte aufzustellen.

Auch die Website des Unternehmens müsse datenschutzkonform sein. „Hier gibt es auch ein Jahr danach noch riesige Wissenslücken und Verstöße“, sagte Bacher.

Das vertiefende Seminar kam bei den Besuchern ausnahmslos gut an. Sie regten gar eine jährliche Veranstaltung an. Bacher bestätigte, dass es notwendig sei, in Bezug auf die Datenschutzgrundverordnung auf dem aktuellen Stand zu bleiben. „Die Auslegung der bestehenden Gesetze werden die Gerichte in den kommenden Jahren definieren und die DSGVO mit Leben füllen“, kündigte er an.

„Das Interesse der Unternehmen und die spannenden Ausführungen zum Datenschutz zeigen uns: Das Thema ist noch immer brandaktuell und wird uns auch in den nächsten Jahren begleiten“, unterstrich die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Miriam Heinrich, abschließend.

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